Evernote-Gründer Phil Libin über die NSA und die falsche Motivation vieler Gründer

„Die meisten Leute sollten einfach nicht gründen“, sagt Evernote-Chef und Gründer Phil Libin. Und wenn sie es doch tun, sollten sie eine Idee verwirklichen, die Ihnen wirklich am Herzen liegt und sich nicht vom „Markt“ da draußen leiten lassen. Ein gutes Produkt kann man laut Libin nur entstehen lassen, wenn man für seine Idee brennt, und das ist selten der Fall, wenn man ein Thema gründet, was nur die Investoren interessiert, nicht aber den Gründer selbst.

Libin weiß immerhin wovon er spricht, denn Evernote ist schon seine dritte Gründung, aber die erste, die ihm wirklich am Herzen liegt. Seine letzten beiden Unternehmen hat er verkauft, doch bei Evernote will er es anders machen und fragt sich „warum sollte ich ein Unternehmen mit so viel Mühe aufbauen, nur um es später zu verkaufen?“.

Nicht fehlen darf natürlich die Frage, wie sich Evernote im Umgang mit der NSA verhält. Evernote bezeichnet sich immerhin als das „zweite Gehirn“ und natürlich will kein User, dass sein „zweites Gehirn“ einfach so von Fremden angezapft wird. Doch kann man sich als Unternehmen überhaupt gegen solche Anfragen von staatlicher Seite wehren? Im Interview erfahrt Ihr mehr.

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