Pitch: mindHire bringt Menschen mit ihrem Traumjob zusammen.

In unserer neuen Rubrik “Pitch” stellen sich Startups potenziellen Investoren und Kunden vor und erzählen über den Aufbau ihres Startups, über Pläne und Herausforderungen. Heute begrüßen wir mindHire zum Pitch.

In einem Satz erklärt – was macht mindHire?

Jobsuchende entdecken bei uns die Jobs, die am besten zu ihrer Persönlichkeit und ihrem Profil passen, und können sich mit einem Klick direkt auf der Plattform bewerben.

Wie würdet ihr eurer Oma erklären was ihr macht?

Wir bringen Menschen mit ihrem Traumjob zusammen.

Wie kamt ihr auf die Idee mindHire zu gründen?

Unsere damalige Firma hat Mitarbeiter gesucht und nicht die richtigen gefunden. Daraufhin  haben wir zuerst eine klassische Personalberatung gegründet, die dieses Problem für uns gelöst hat, in dem es die passenden Leute für uns gesucht hat.

Als IT-ler haben wir dann einen Weg gesucht, wie man diese Leistung in ein für alle erreichbares Produkt/Portal packen könnte. So ist die Idee mindHire geboren.

Warum braucht die Welt mindHire?

Damit die Jobsuche und das Bewerben endlich im 21. Jahrhundert ankommen.

Wie wollt ihr Geld verdienen?

Die Firmen bezahlen uns dafür, dass wir ihnen die Kandidaten, die gut zu ihnen passen, vermitteln. Für die Jobsuchenden ist das Angebot komplett kostenfrei.

Warum sollten Investoren bei euch investieren?

Seit vielen Jahren hat sich im Jobmarkt nichts mehr getan. Die Stellenbörsen verlieren trotzt super Konjunktur und hohem Fachkräftebedarf weiter Marktanteile. Nur die Personalvermittler partizipieren, erzielen hohe Provisionen und überkompensieren diese Verluste sogar. In dieser Schere entsteht ein neuer, hochprofitabler Markt für passgenaues Vermitteln von Menschen auf Jobs und umgekehrt.

Wie hat sich das Gründerteam zusammengefunden und wer ist mit dabei?

Das Gründerteam besteht aus Piet Quade (Business Development; Finanzen), Daniel Werner (Entwicklung, technische Umsetzung), Ronny Werner (Produktdesign; Marketing) und Friederike Werner (PR; Networking). Ronny und Piet kennen sich schon sehr lange aus früheren beruflichen Stationen und Daniel kam in der letzten Firma als Consultant mit dazu. Komplettiert wurde das Team während der Gründungsphase durch Daniels Schwester Friederike.

Wo seht ihr euer Startup in fünf Jahren?

In fünf Jahren wollen wir unter den TOP 10 der Job- und Bewerbungsplattformen sein und mit unserem Matching eine neue Art des Job-Findens etabliert haben.

Wie kamt ihr auf den Namen für euer Startup?

Wir hatten zuerst ganz professionell die Namens- und Logofindung bei einer Agentur in Auftrag gegeben. Idee: ein Name für die GenY. Leider stellte sich der vorgeschlagene Name als nicht verwendbar heraus, da er im englischen Slang soviel wie „Idiot“ bedeutete.
Nach dieser ernüchternden Erkenntnis ging es erneut ans Brainstorming und bei ein paar Bier entstand aus unserem Zweck – Köpfe und Jobs zu matchen – unser Name mindHire.

Wie finanziert ihr den Aufbau eures Startups?

Bisher komplett aus eigener Kraft. Damit haben wir den Prototypen erstellt und erste Marktforschungen und kleine Aktionen durchgeführt. Bisher konnten wir schon 1000 Nutzer und 50 Firmen von der Idee begeistern. Jetzt benötigen wir eine Finanzierung, um unsere Marketingaktivitäten auszuweiten und somit mehr Leute von unserer Idee zu begeistern.

Bootstrapping oder VC-Geld? Wofür habt ihr euch entschieden und warum?

Derzeit sprechen wir eine Reihe Privatinvestoren an. Bei der ersten Finanzierungsrunde sollte ein Betrag zusammen kommen, der es uns erlaubt, das Produkt in seiner vollständigen Funktion am Markt bekannt zu machen und zu zeigen, dass die Idee in einem abgesteckten Rahmen – z.B. Berlin – funktioniert und angenommen wird. Danach streben wir eine zweite Finanzierungsrunde mit einem VC an, um mindHire deutschlandweit auszurollen.

Vielen Dank, dass ihr beim Interview mitgemacht habt und viel Erfolg!

 

Hier noch ein Video von mindHire bei der Zukunft Personal:

mindHire auf der Zukunft Personal from Piet Quade on Vimeo.