SHOPCO – Überall einkaufen mit nur einem Klick

In unserer Rubrik “Pitch” stellen sich Startups potenziellen Investoren und Kunden vor und erzählen über den Aufbau ihres Startups, über Pläne und Herausforderungen. Heute begrüßen wir SHOPCO (http://www.shop.co) zum Pitch.

In einem Satz erklärt – was macht SHOPCO?

Wir haben eine Lösung entwickelt, mit der jeder Onlineshopper jedes Produkt in jedem Shop weltweit mit nur einem Klick kaufen kann.

Wie kamt ihr auf die Idee SHOPCO zu gründen?

Als Jay für seine neue Wohnung viele verschiedene Dinge online einkaufte und sich dabei ertappte, wie er ein und dieselben Daten in den Anmeldeformularen immer wieder erneut eingeben musste, kam ihm die zündende Idee.

Warum braucht die Welt SHOPCO?

Die Welt braucht ShopCo, weil jeder online kauft und keiner Registrierungen mag.

Wie wollt ihr Geld verdienen?

Übers Geld verdienen denken wir zurzeit wenig nach. Wir wollen erst einmal einen super Shopping Service auf die Beine stellen und wir sind erst zufrieden, wenn der Kunde sagt „Ja, ShopCo macht mein Leben einfacher und angenehmer!“ Ein paar Ideen fürs Geldverdienen haben wir natürlich, doch die bleiben vorerst unser Geheimnis.

Wie hat sich das Gründerteam zusammengefunden und wer ist mit dabei?

Manuel (CEO) und Jay (CTO) kennen sich seit ihrem gemeinsamen Studium der Wirtschaftsinformatik und fanden sich 2013 auf dem Gründungsevent 3DayStartup in Aachen wieder. Martin (CFO) und Jay arbeiteten 2013 im Private Equity zusammen und Tim (COO) und Jay studierten 2012 zusammen an der WHU in Vallendar.

Es gibt unzählige Onlineshops mit unzähligen Shopsystemen. Wie bekommt ihr die technisch alle unter einen Hut, sodass man überall mit nur einem Klick bestellen kann?

ShopCo verzichtet auf klassische API Lösungen und braucht deshalb keine Integration in die verschiedenen Systeme. Wir arbeiten mit künstlicher Intelligenz, die sich variabel an die Shops anpasst. Wir haben unserem Programm beigebracht ähnlich wie ein Mensch zu lesen und Webseiten zu interpretieren. Hier drin liegt die große Stärke unserer Lösung und sie ermöglicht es dem Kunden wirklich in absolut jedem Shop der Welt mit ShopCo einzukaufen.

Was macht ihr mit Versandkosten und Co., die sich ja teilweise ab bestimmten Bestellgrenzen ändern? Kann euer System die dynamisch auslesen?

Versandkosten haben wir noch nicht integriert. Wir arbeiten derzeit daran das Produkt zu verbessern und derartige Features einzubauen.

Bei SHOPCO müsst ihr ja im Hintergrund auch mit einigen rechtlichen Herausforderungen kämpfen. Welche waren am nervigsten?

Wir haben bei der Idee zu ShopCo von Anfang an mit einer auf e-­Commerce spezialisierten Anwaltskanzlei zusammen gearbeitet und somit sichergestellt, das unser Geschäftsmodell alle rechtlichen Hürden meistert.

Fast jedes Startup steht irgendwann einmal vor einem Punkt, an dem man meint, es geht nicht mehr weiter. Was war euer größter Moment des Zweifelns?

Wir müssen uns eingestehen, dass wir den großen Moment des Zweifels bislang noch nicht hatten. Wir stehen mit unserer durchaus disruptiven Lösung immer wieder vor ernsthaften Herausforderungen, aber unser Team besteht aus kreativen und ehrgeizigen Persönlichkeiten und wir haben bislang immer eine Lösung gefunden.

Wo seht ihr SHOPCO in fünf Jahren?

Wir hoffen, dass in fünf Jahren der Großteil der Online‐Shopper einen ShopCo Account besitzt und beim Einkaufen nie wieder Zeit für die unwesentlichen Dinge verschwenden muss, egal ob er am Desktop, auf dem Tablet oder auf dem Handy ein Produkt kauft.

Eine gute Fee schenkt euch drei Wünsche. Was würdet ihr euch wünschen?

Oh mal sehen 🙂

  1. Einen amerikanischen Kühlschrank. Unser wird langsam zu klein für die Mengen an Grill‐Fleisch und frischen Früchten, die unser Team verputzt.
  2. Mehr Offenheit gegenüber disruptiven Geschäftsmodellen hierzulande.
  3. Mehr deutsche Unicorns, sodass die aus den Exits entstehenden Millionäre neue Gründer und Investoren werden, welche wiederum das deutsche Startup­‐ Ökosystem beflügeln.

Vielen Dank für eure Teilnahme und viel Erfolg!

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