Pitch: Pickawood ist der Maß-Tischler aus dem Internet

In unserer Rubrik “Pitch” stellen sich Startups potenziellen Investoren und Kunden vor und erzählen über den Aufbau ihres Startups, über Pläne und Herausforderungen. Heute begrüßen wir Henry Fleischer von Pickawood (www.pickawood.com) zum Pitch.

In einem Satz erklärt – was macht Pickawood?

Pickawood ist Dein Maß-Tischler aus dem Internet. Wir bauen Möbel auf den Zentimeter genau nach Kundenwunsch zu unschlagbaren Preisen.

Wie würdet ihr eurer Oma erklären was ihr macht?

Meine Oma kennt Pickawood schon und ist zufriedene Kundin. Deiner Oma würde ich sagen, dass sie uns über den Online-Konfigurator oder natürlich auch telefonisch oder persönlich erklären kann, was für ein z.B. Regal sie braucht und wir bauen es ihr nach Maß. Und ihre Rente wird auch geschont. Durch unser Konzept des Direktvertriebs bekommen Sie hochwertige Produkte zu sehr günstigen Preisen.

Wie kamt ihr auf die Idee Pickawood zu gründen?

Izabela war schon immer am Thema Individualität bei der Inneneinrichtung interessiert. Günstige Tischler gab es nicht und Standardmodelle aus Schweden sind alles andere als individuell. So nahm Sie die Sache selbst in die Hand und gründete 2012 mit einem kleinen Team die Firma Pickawood. Unsere Kunden möchten Regale um Türen, ganze Bibliotheken designen oder die perfekte Schrankwand für das Wohnzimmer und den TV. Wir verkaufen viele Ecklösungen, Stufen-Schränke und sind in Höhe, Breite und vor allem auch der Tiefe komplett variabel!

Warum braucht die Welt Pickawood?

Weil der Trend zur Individualität ungebrochen ist und vor allem beim Einrichten eine große Rolle spielt. Jede Wohnung ist individuell. Die Lösungen von großen Möbelhäusern aus Pressholz passen häufig nicht. Eine Lösung vom Tischler ist zu teuer aber eigentlich jedermanns Traum. Wir ermöglichen durch optimierte Prozesse, große Einkaufsmengen und niedrige Betriebskosten diesen Traum. Und unsere Kunden geben uns recht: Das Feedback ist unglaublich positiv.

Wie wollt ihr Geld verdienen?

Mit vielen Möbelstücken verdienen wir viel! Und wir wachsen toll.

Wie hat sich das Gründerteam zusammengefunden und wer ist mit dabei?

Wie so häufig hatten wir selber den Wunsch nach Maßregalen und waren erschrocken, dass es keine Lösung gibt, die zwischen Ikea und dem lokalen Tischler liegt. Erschrocken waren wir auch über die Ergebnisse von Tischlern. Das kann man besser und günstiger machen. Und skalierbarer: Pickawood.com war geboren!

Wo seht ihr Pickawood in fünf Jahren?

Wir haben vor, die tollen Kundenfeedbacks weiter auf einem hohen Level zu halten. B2C und B2B profitieren unsere Kunden von unserer Arbeit. Und je mehr davon hören, desto besser für Pickawood.com und unsere Kunden. Wir wollen in diesem Bereich Vorreiter sein, d.h. unser Portfolio an Produkten und zusätzlichen Services ausbauen sowie unsere Website und den Möbelkonfigurator immer weiter optimieren.

 Wie finanziert ihr den Aufbau von Pickawood?

Die ersten 2,5 Jahre haben wir durch Gesellschafterdarlehen finanziert. Im dritten Jahr werden wir profitabel. Aber wir möchten unseren Wachstumskurs fortsetzen. Daher haben wir ein Crowdfunding auf die Beine gestellt und auch schon die Fundingschwelle erreicht. Das Investment findet statt!

Was war das bisher schönste Erlebnis beim Startup-Aufbau und was war das bisher nervigste Erlebnis beim Startup-Aufbau?

Das schönste Erlebnis ist, wenn du etwas über Jahre aufbaust, Zeit, Gehirnschmalz und Schweiß investierst und dann den Erfolg deiner Arbeit siehst, die ersten schwarzen Zahlen, erste Mitarbeiter, ein neues Büro und du im Rückblick sagen kannst “manche Entscheidungen waren sicherlich falsch aber vieles war richtig und hat zu dem geführt, was Pickawood.com heute ist.” Als so richtig nervig können wir eigentlich nichts erwähnen. Klar hat man bürokratische Hürden zu überwinden und muss Rückschläge hinnehmen aber letztendlich gewinnt man vor Allem an Erfahrung und lernt für kommende Aufgaben.

Ihr dreht die Zeit zurück und steht wieder kurz vor der Gründung von Pickawood. Was würdet ihr mit eurem heutigen Erfahrungsschatz anders machen als damals?

Wir haben viele komplizierte Situationen gehabt: Es fehlt ein Brett, es fehlen Schrauben, es fehlt ein Bohrloch – das hat unsere Prozesse deutlich verbessert aber auch Nerven gekostet. Die Kunden waren immer wunderbar aber für uns ist jeder Fehler ärgerlich. Die ganzen Erfahrungen würden wir gern mit zurück zum Start nehmen.

Bootstrapping oder VC-Geld? Wofür habt ihr euch entschieden und warum?

Bootstrapping. Wir wollen Pickawood für uns behalten und weiter zu einer grandiosen Möbelmarke wachsen lassen.

Warum sollten Investoren bei euch investieren?

Weil wir ein solides Unternehmen mit handfesten Produkten sind, welches auf eigenen Füßen steht und nun einen Boost für weiteres Wachstum benötigt. Pickawood hat ein riesiges Potential und unser Team ist hochmotiviert und dabei, Pickawood.com als Marke zu etablieren. Der Online-Möbelmarkt steht noch am Anfang und wir können jetzt die Möglichkeiten nutzen, etwas Einmaliges zu schaffen. Das alles eröffnet Investoren natürlich die Chance auf eine gute Rendite.

Eine gute Fee schenkt euch drei Wünsche. Was würdet ihr euch wünschen?

Ein Wunsch reicht: Jeder soll uns die Chance geben und einmal ausprobieren – den Rest machen wir dann schon.

Vielen Dank für eure Teilnahme!

 

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