Pitch: Mit Community Life einfach ohne Papierkram online versichern

In unserer Rubrik “Pitch” stellen sich Startups potenziellen Investoren und Kunden vor und erzählen über den Aufbau ihres Startups, über Pläne und Herausforderungen. Heute begrüßen wir Dr. Claudia Lang und Stefan Keck, die Gründer von Community Life (http://www.communitylife.de) zum Pitch.

In einem Satz erklärt – was macht Community Life?

Bei Community Life kann man sich, ohne nervigen Papierkram, ganz einfach online versichern.

Wie würdet ihr eurer Oma erklären was ihr macht?

Liebe Oma, du weißt ja, dass man alle Waren auch im Internet bestellen kann. Nun kann man endlich auch wichtige Versicherungen im Internet abschließen. Bei uns kannst du dich über deinen tatsächlichen Bedarf an Versicherung genau informieren. Das Gute ist, du verstehst alles, weil wir es dir in ganz einfachen Worten erklären. Wir sprechen kein schreckliches Versicherungsdeutsch. Wenn du noch unsicher bist, kannst du uns einfach schnell anrufen, anchatten oder eine E-Mail schreiben. Dort sprichst du mit netten Jungs und Mädels, die wirklich was von Versicherungen verstehen. Wenn du dich entschieden hast, kannst du den Versicherungsvertrag sogar im Internet abschließen. Und zur Identifizierung kannst du dich mit uns einfach per Web Video austauschen. Du kannst also auf deiner Couch sitzen bleiben und brauchst keine nervige Identifizierung per Post. Aber ganz ehrlich: Wir würden dir raten, dass du in deinem Alter keine Berufsunfähigkeitsversicherung oder Risikolebensversicherung mehr brauchst. Deine Enkel aber auf jeden Fall.

Wie kamt ihr auf die Idee, Community Life zu gründen?

Weil die Zeit reif ist für unsere Idee. Wir haben viele Jahre Erfahrung im Vertrieb und in der Produktentwicklung von internationalen Versicherungen gesammelt. Die digital versierten Kunden verlangen heute nach Angeboten, die etablierte Versicherungen so noch nicht anbieten. Technologisch und rechtlich geht aber heute vieles komplett online. Man muss nur bereit sein, die neuen Technologien konsequent für den Kunden einzusetzen. Beispielsweise unseren Online-Gesundheitscheck oder die Identifikation per Web Video. Wenn die Kunden es wollen, werden ihre Beratungsgespräche online für sie gespeichert. So können sie jederzeit alle Informationen aufrufen.

Warum braucht die Welt Community Life?

Damit Versicherung endlich wieder Spaß macht. Mal ehrlich, wer beschäftigt sich schon gern damit. In der Vergangenheit haben intransparente Angebote sowie versteckte Kosten und Provisionen viele Menschen verunsichert. Sie wussten nicht, wo sie sich am besten gegen essenzielle Lebensrisiken absichern können. Wir treten an, um Versicherungen zu einem einfachen, online abschließbaren Produkt zu machen. Ohne versteckte Kosten und Juristendeutsch. Wir setzen auf Transparenz und Alltagssprache. So wollen wir das Leben für Verbraucher im digitalen Zeitalter einfacher und angenehmer gestalten.

Wie wollt ihr Geld verdienen?

Wir finanzieren uns aus einem Teil der laufenden Versicherungsbeiträge. Daraus bestreiten wir unsere gesamte Onlineplattform, inklusive Beratung und Vertragsverwaltung. Wir sind auch an den langfristigen Risikogewinnen des Versicherers beteiligt. Aber wir verzichten vollständig auf die sonst übliche einmalige Abschlussprovision. Wir können also nur verdienen, wenn die Kunden zufrieden mit uns sind und dabei bleiben.

Wie hat sich das Gründerteam zusammengefunden und wer ist mit dabei?

Wir beide haben uns schon vorher gefunden. Wir waren in derselben Versicherungsgruppe tätig und sind seit 2007 verheiratet. Mit einigen Kollegen aus unserem Team – Jocelyne, Florence, Valeska und Kai – haben wir schon vorher lange zusammengearbeitet. Aber wir haben auch  neue Kolleginnen und Kollegen im Team, wie Elmar, Sandra, Payam, Judith, Zeki und Adrian.. Diejenigen, die an anderen Orten sitzen, übernachten bei uns, wenn sie in unserem Kelkheimer Büro arbeiten. Also leben wir die Community nicht nur online, sondern auch offline.

Wo seht ihr Community Life in fünf Jahren?

Wir werden weiterhin jede digitale Entwicklung konsequent zum Vorteil des Menschen einsetzen. Verständlich und bequem für die Kunden und arbeitserleichternd für den Kollegen, damit er sich voll auf die Kunden konzentrieren kann. So wollen wir in den nächsten Jahren viele Menschen für unsere Community gewinnen. Wir möchten sie auch in die Produktentwicklung miteinbeziehen. Die Massenkraft einer großen Community wird helfen, weiterhin erstklassige Produkte für sie verhandeln und anbieten zu können.

Wie kamt ihr auf den Namen Community Life?

Der war für uns schnell klar. Die Community belebt den Ursprungsgedanken der Versicherung wieder: eine Gemeinschaft, die sich gegenseitig mit Rat und Hilfe stützt.

Was war das bisher schönste Erlebnis beim Startup-Aufbau und was war das bisher nervigste Erlebnis beim Startup-Aufbau?

Das schönste Erlebnis waren die vielen Menschen, die uns in der ersten Zeit unterstützt haben. Sie haben es einfach so getan, weil sie von unserer Vision überzeugt sind. Auch nach unserem Start hat uns der große Zuspruch begeistert.. Er kam auch von Menschen, die uns als böse Konkurrenz sehen könnten. Stattdessen schreiben sie uns, dass sie Community Life als Weg in die Zukunft der Versicherungsbranche sehen.

Das nervigste Erlebnis beim Aufbau war das schier endlose Testen der Webseite vor Markteintritt. Uns schmerzten manchmal die Gelenke vor lauter Klicken. Und dann hat man doch noch irgendeine Stelle zum Überarbeiten entdeckt Das automatisierte Testen erleichtert uns nun zum Glück, Verbesserungen umzusetzen.

Ihr dreht die Zeit zurück und steht wieder kurz vor der Gründung von Community Life. Was würdet ihr mit eurem heutigen Erfahrungsschatz anders machen als damals?

Nichts. Zumindest nichts Wesentliches. Hier und da hätten wir rückblickend manche Arbeit effizienter gestalten können. Aber am Konzept und  Weg, den wir gegangen sind, würden wir nichts ändern.

Warum sollten Investoren bei euch investieren?

Die Lebensversicherungsbranche ist noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen. Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern auch um die digitale Kultur der Offenheit. Wir haben in beiderlei Hinsicht einen Qualitätssprung hingelegt. Das sehen wir in dem großen Interesse und dem vielen positiven Feedback seit Markteintritt bestätigt. Dabei stehen wir erst am Anfang dessen, was wir noch verändern und erreichen werden. Teilnehmer aus anderen EU-Märkten haben uns auch schon angesprochen. Sie haben Interesse, Community Life in ihren Märkten aufzubauen, weil sie an uns glauben. Für Partner und Investoren, die den Versicherungsmarkt kennen, ist unser Modell hoch interessant.

Eine gute Fee schenkt euch drei Wünsche. Was würdet ihr euch wünschen?

Das ist ganz einfach – der letzte der drei Wünsche wäre der Wunsch, weitere tausend Wünsche erfüllt zu bekommen. Wenn das nicht möglich ist, dann, dass der Tag mehr als 24 Stunden hätte. Das wünscht sich wahrscheinlich jeder Gründer. Aber wirklich wichtig im Leben sind eigentlich nur diese drei Dinge: Familie, Freunde und Gesundheit!

Vielen Dank für eure Teilnahme!

 

 

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