Bauduu ist die Bibliothek für Lego

In unserer Rubrik “Pitch” stellen sich Startups potenziellen Investoren und Kunden vor und erzählen über den Aufbau ihres Startups, über Pläne und Herausforderungen. Heute begrüßen wir bauduu (http://www.bauduu.de) zum Pitch.

In einem Satz erklärt – was macht Bauduu?

Wir verleihen und verkaufen Lego im Abo Modell.

Wie würdet ihr eurer Oma erklären was ihr macht?

Bei uns kann man sich Lego Sets wie in einer Bibliothek ausleihen ohne diese kaufen zu müssen. Zusätzlich kann man alte sowie gebrauchte Sets kaufen und verkaufen.

Wie kamt ihr auf die Idee Bauduu zu gründen?

Unser Sohn spielt wahnsinnig gerne mit Lego. Leider sind die Sets oftmals teuer und das geht auf die Dauer ins Geld. Zusätzlich gibt es ja zweimal im Jahr neue Sets, die alle gespielt werden müssen. Da wir uns überlegt haben, dass wir wohl nicht die einzigen Eltern mit diesem Problem sind, haben wir uns überlegt, dass ein Verleih super wäre. Da es diesen noch nicht gab und wir Spaß an neuen Ideen haben, haben wir diesen gegründet.

Warum braucht die Welt Bauduu?

Lego ist die beliebteste Spielzeugmarke der Welt. Mit unserem Verleih können Sets gebaut werden, die sonst einfach zu teuer sind oder man kann einfach mal ein Set bauen, dass zwar interessant ist jedoch nicht gekauft werden würde.

Wie wollt ihr Geld verdienen?

Wir verdienen unser Geld zum einen mit den Gebühren des Abo-Modells und zum anderen mit dem Verkauf von Lego, die wir Weltweit absetzten.

Wie hat sich das Gründerteam zusammengefunden und wer ist mit dabei?

Wir sind ein Ehepaar. Daher war das Finden „einfach“.

Wo seht ihr Bauduu in fünf Jahren?

Wir arbeiten darauf hin, dass wir in fünf Jahren eine feste Größe im Spielzimmer bezüglich Lego sind. Zusätzlich wollen wir unsere Position im Bereich Verkauf von Gebrauchtlego festigen.

Wie kamt ihr auf den Namen Bauduu?

Der Name entstand im Alltagsgeschehen. Unser Sohn sagt gerne: Papa bau du weiter.

Wie finanziert ihr den Aufbau von Bauduu?

Wir finanzieren Bauduu mit einer klassischen Bankfinanzierung und zum anderen mit einer Mikromezzaninbeteiligung. Den Hauptteil der Kosten decken wir jedoch bereits mit den Einnahmen aus unserem Tagesgeschäft.

Was war das bisher schönste Erlebnis beim Startup-Aufbau und was war das bisher nervigste Erlebnis beim Startup-Aufbau?

Das bisher schönste Erlebnis war das Feedback von zufriedenen Kunden, das nervigste war sicherlich der bürokratische Akt bei Gründung.

Ihr dreht die Zeit zurück und steht wieder kurz vor der Gründung von Bauduu. Was würdet ihr mit eurem heutigen Erfahrungsschatz anders machen als damals?

Wahrscheinlich nichts. Man muss einfach die Erfahrungen machen, die so ein Startup mit sich bringen. Das erste Büro im Keller und der Kampf der Finanzierung. Das alles bringt Erfahrungen, die hinterher wichtig sind.

Bootstrapping oder VC-Geld? Wofür habt ihr euch entschieden und warum?

Wir haben uns für eine klassische Bankfinanzierung entschieden. So haben wir noch alle Anteile in Familienbesitz und können später besser Investoren suchen.

Warum sollten Investoren bei euch investieren?

Lego ist seit Jahrzehnten eine feste Größe in der Spielzeugbranche und ist bei Jung wie auch Alt sehr beliebt. Unser Geschäftsmodell funktioniert, dass zeigen unsere Umsätze. Unsere Zahlen haben sich vor allem im letzten halben Jahr sehr gut entwickelt und wir haben unsere Position im Markt festigen können.

Eine gute Fee schenkt euch drei Wünsche. Was würdet ihr euch wünschen?

Ein größeres Lager 😉 das die Geschäfte so weiter laufen wie bisher und die positive Entwicklung weiterhin so stark ist und das wir weiterhin so viel Spaß an unserer Arbeit haben, wie wir sie jetzt haben.

Wollt ihr internationalisieren?

Wir verkaufen bereits international Lego Sets. Daher bleibt eine Internationalisierung nicht aus.

Vielen Dank für eure Teilnahme und viel Erfolg!

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>